Sie befinden sich hier: Über uns > Presse > Aktuell

Presse

Braunschweig den 21.11.2011

Im Abwasser steckt viel Gutes
Auf internationalem Symposium Re-Water Braunschweig 2011 werden zukunftsweisende Lösungen vorgestellt

Ob als Quelle für Nährstoffe oder für Energie: im Abwasser steckt eine Menge Potenzial. Wie viel, das ist Thema des dritten internationalen Symposiums Re-Water Braunschweig am 21. und 22. November 2011. Beispielsweise in Berlin wird ein IKEA-Einrichtungshaus nur durch die Wärme aus dem Abwasser beheizt. In Casablanca, Marokko setzt ein Projekt zur Reinigung und Wiederverwertung von Abwasser Maßstäbe für Afrika. Darüber hinaus treibt der Wertstoff Phosphor die Experten auf dem Symposium um: Wird Phosphor nicht aus dem Abwasser zurück gewonnen, steht er der Natur nicht mehr zur Verfügung und wäre nach Expertenschätzungen in etwa 80 Jahren verbraucht. Die Folge: Pflanzen könnten nicht mehr angebaut werden, denn sie brauchen u. a. Phosphor, Stickstoff und Wasser um zu wachsen. Welche großtechnischen Möglichkeiten zur Rückgewinnung von Phosphor entwickelt sind und wie sie in der Praxis funktionieren, behandeln weitere Vorträge der insgesamt 22 Referenten aus fünf Ländern.
„In Braunschweig wird Wasser-Recycling und damit auch die Verwertung von Phosphor seit mehr als 100 Jahren erfolgreich betrieben. Deshalb ist Braunschweig als Ort für diese Veranstaltung besonders geeignet.“ erläutert Christine Mesek, Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH. Zusammen mit dem Abwasserverband Braunschweig reinigt und verwertet die SE|BS das Braunschweiger Abwasser: In der Kläranlage Steinhof wird das Abwasser mechanisch und biologisch gereinigt. Danach wird es weiter verwertet: Landwirte der Region nutzen das gereinigte Abwasser gemischt mit phosphorhaltigem Klärschlamm zur Bewässerung ihrer Flächen oder es wird zur Verrieselung genutzt. Längst haben sich die Braunschweiger Rieselfelder zu einem Ökosystem von europäischer Bedeutung entwickelt.
Neben der jahrzehntelangen Erfahrung im Wasser-Recycling, der deutschlandweit Modellcharakter hat, ist auch die Nähe zum Institut für Siedlungswasserwirtschaft der Technischen Universität wichtig. „Wir lassen Prozesse in der Abwasserbehandlung wissenschaftlich begleiten. Somit verfügen wir hier in Braunschweig über eine zukunftsweisende und Ressourcen schonende Methode der Wasserverwertung.“ erläutert Wolfgang Sehrt Verbandsvorsteher des Abwasserverbands Braunschweig.
Die SE|BS veranstaltet das dritte internationale Symposium Re-Water Braunschweig 2011 zusammen mit dem Institut für Siedlungswasserwirtschaft der Technischen Universität Braunschweig, dem Abwasserverband Braunschweig, dem Kompetenzzentrum Wasser Berlin und der EWA (European Water Association, deutsch: Europäische Wasser Vereinigung). „Mit dem Symposium wollen wir die Basis für einen regelmäßigen Austausch von Wissenschaft und Praxis im Ressourcen sparenden Wassermanagement fördern,“ fasst Christine Mesek zusammen.


logos veoliaabwasserverbandTUEWAkompetenz



Braunschweig, 21.07.2011

SE|BS senkt Wasserspiegel der Oker im Innenstadtbereich ab

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH senkt den Okerwasserspiegel innerhalb der Umflutgräben von Dienstag, den 26. Juli bis Donnerstag, den 28. Juli um etwa einen Meter ab. Grund für die Absenkung sind Bauarbeiten an der Fallersleber-Tor-Brücke.



Veolia Stiftung fördert neues Berufsbildungskonzept der Lebenshilfe Braunschweig: 8.000 Euro für Lerninseln

Mit Unterstützung der Veolia Stiftung kann die Lebenshilfe Braunschweig ein neues Konzept der Berufsausbildung von Menschen mit Behinderungen starten: Christine Mesek, Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH und Projektpatin, überreicht einen Förderscheck in Höhe von 8.000 Euro an Detlef Springmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Braunschweig.

Das Konzept der Lerninseln startet die Lebenshilfe Braunschweig in der Küche der Werkstatt Kaiserstraße: In einem eigenen Raum in enger Nachbarschaft zum Arbeitsbereich Küche lernen die Neuankömmlinge praxisnah die Arbeitsaufgaben kennen, sind dem Zeitdruck und Lärm jedoch nicht direkt ausgesetzt. In der Küche der Lebenshilfe Braunschweig arbeiten insgesamt vier Köche und bis zu 14 Menschen mit Behinderungen. Durch die Lerninseln werden etwa sechs Ausbildungsplätze pro Jahr geschaffen. Sie werden von einer Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung angeleitet. „Menschen mit Behinderungen erhalten durch eine qualifizierte Ausbildung ein besseres Selbstbewusstsein und können, wenn sich ihnen nach ihrer Ausbildung die Chance bietet, mit einem guten Gefühl in den ersten Arbeitsmarkt gehen“ fasst Detlef Springmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Braunschweig zusammen.

„Das zukunftsweisende Berufsbildungskonzept der Lebenshilfe Braunschweig hat die Veolia Stiftung überzeugt, betont Christine Mesek, von der SE|BS zusammen. Die SE|BS gehört zur BS|ENERGY Gruppe, die wiederum Teil der international tätigen Veolia-Gruppe ist.

Die Veolia Stiftung unterstützt  seit 2001 gemeinnützige Projekte in den Veolia-Vertragsregionen. Bislang wurden rund 280 Initiativen in den Bereichen Umwelt, Beschäftigung und Solidarität mit insgesamt mehr als 2 Millionen Euro gefördert. Mehr als 200 Beschäftigte der Veolia-Gruppe in Deutschland engagieren sich für die Förderprojekte ehrenamtlich als Paten.


In der Küche der Lebenshilfe Braunschweig (v. l. n.re.) Christine Mesek, Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH, Detlef Springmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Braunschweig, Annika Fricke und Nadine Schaper, Lebenshilfe Braunschweig, Abdruck honorarfrei, Beleg erbeten.




Braunschweig, 17.06.2011

Veolia Stiftung fördert neues Berufsbildungskonzept der Lebenshilfe Braunschweig: 8.000 Euro für Lerninseln

Die Lebenshilfe Braunschweig startet ein neues Konzept der Berufsausbildung von Menschen mit Behinderungen. Dies ist möglich durch die Unterstützung der Veolia Stiftung.

Wir laden Sie ein am:

Donnerstag, den 23. Juni 2011, um 10:30 Uhr, bei der Lebenshilfe Braunschweig, in der Küche der Werkstatt, Kaiserstraße 18, 38100 Braunschweig

dabei zu sein, wenn Christine Mesek, Geschäftsführerin der SE|BS und Projektpatin, den Förderscheck in Höhe von 8.000 Euro an Detlef Springmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Braunschweig, überreicht und das Konzept erläutert.

Bitte bestätigen Sie uns auf dem anliegenden Antwortfax Ihre Teilnahme. Wir freuen uns!






Braunschweig, 10.06.2011

SE|BS s
tartet Mäharbeiten auf der Oker

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH beginnt am 15. Juni 2011 mit den Mäharbeiten in der Oker und an anderen Gewässern in Braunschweig. Die SE|BS mäht im Auftrag der Stadt Braunschweig mit dem Gewässermähboot Wasserpflanzen, wie zum Beispiel Teichrosen oder Seegras, in einer Tiefe bis zu 1,5 Metern. Mit Böschungsmähgeräten und Sensen, werden die übrigen Gewässer von abflusshinderndem Aufwuchs befreit.
Aus ökologischen Gründen dürfen mit Schilf bewachsene Gewässerabschnitte nicht vor dem 1. Oktober gemäht werden.
Durch das Pflanzenwachstum reduziert sich die Fließgeschwindigkeit in den Gewässern. Die Folge: Sedimente können sich dort, wo die Pflanzen wachsen, schneller ablagern. Der Abflussquerschnitt des Flusses wäre geringer, das Wasser könnte sich bei starken Regenfällen andere Wege suchen und in bebauten Gebieten Überschwemmungen verursachen. „Damit ist das Mähen und Reinigen der Flüsse und Uferböschungen eine Maßnahme des aktiven Hochwasserschutzes der Stadt Braunschweig“, fasst Christine Mesek, Geschäftsführerin der SE|BS, zusammen. Darüber hinaus kann die Oker ohne Hindernisse für den Kanu- und Rudersport, aber auch für Tretboot- oder Floßfahrten genutzt werden.
Die Gewässerunterhaltungsarbeiten beginnen, wie in den Vorjahren, im innerstädtischen Bereich bereits am 15. Juni 2011, soweit es für den ordnungsgemäßen Abfluss erforderlich ist.
Die Mäharbeiten werden aus Gründen des Hochwasserschutzes durchgeführt. Die Gewässerböschungen werden vor den Mäharbeiten kontrolliert, um Beeinträchtigungen von Tieren zu vermeiden.
Zudem wird in der Oker nur eine Gasse für den Freizeitbootsbetrieb freigeschnitten. Dabei bleiben die Randbereiche wegen ihrer Bedeutsamkeit als Lebensraum für die heimische Tier und Pflanzenwelt erhalten. Auch das ist seit Jahren gängige Praxis.


BildBild






 

Braunschweig, 06.04.2011

SE|BS senkt Wasserspiegel der Oker südlich des Eisenbütteler Wehrs ab

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH senkt den Wasserspiegel der Oker südlich des Eisenbütteler Wehrs für etwa vier Wochen um 60 Zentimeter ab. Grund für die Absenkung sind Brückenbauarbeiten an der Autobahn A39.



Braunschweig, 06.04.2011

SE|BS senkt den Wasserspiegel der Oker innerhalb der Umflutgräben wegen Bauarbeiten an der Fallersleber-Tor-Brücke erneut ab

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH senkt den Okerwasserspiegel innerhalb der Umflutgräben für mindestens drei Wochen um etwa 60 Zentimeter ab. Grund für die Absenkung sind Bauarbeiten an der Fallersleber-Tor-Brücke.
Die Absenkung findet nur an den Werktagen von Montag bis Freitag statt. An den Wochenenden sowie den Osterfeiertagen wird der Wasserspiegel auf den Normalstand angehoben.





Braunschweig, 25.03.2011

Umbau Eisenbütteler Wehr: 40 Tonnen schwere Wehrwalze wird ausgebaut
 
Nach 70 Jahren Betrieb ist die 25 Meter lange und 2,90 Meter hohe Walze des Eisenbütteler Wehres durchgerostet und nicht mehr standsicher: Der Wasserverband Mittlere Oker (WVMO) lässt die 40 Tonnen schwere Walze nun zerlegen, damit sie herausgehoben und dann abtransportiert werden kann.
 
Der WVMO baut im Auftrag der Stadt Braunschweig das Eisenbütteler Wehr, das 1940/1941 errichtet wurde, um. Den Betrieb und die Unterhaltung des Eisenbütteler Wehres stellt die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH (SE|BS) sicher.
 
„Mit dem Umbau verbessern und modernisieren wir die Funktionalität des Eisenbütteler Wehres“, schildert Hennig Brandes, Verbandsvorsteher des WVMO. Zwei Fischbauchklappen, die vom Mittelpfeiler aus angetrieben werden, ersetzen in Zukunft die alte Wehrwalze. Die beiden jeweils 10,45 Meter breiten Fischbauchklappen sind einzeln steuerbar.
 
„Damit können wir als Betreiber des Wehres noch flexibler auf Hochwasserereignisse reagieren“, freut sich Christine Mesek, Geschäftsführerin der SE|BS. Für die Dauer der Bauzeit bis voraussichtlich Ende Oktober wird die Oker durch die im vergangenen Jahr umgebaute ehemalige Wasserkraftanlage umgeleitet.
 
Die Kosten für den Umbau des Eisenbütteler Wehres betragen rund 2,2 Millionen Euro.

BildBild
Bildunterschrift: Den Abbau der 70 Jahre alten Wehrwalze beobachten am Geländer: Claus Wilske, Geschäftsführer des Wasserverbands Mittlere Oker, Christine Mesek, Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH, Dr. Franziska Gromadecki, Stadt Braunschweig und Hennig Brandes, Verbandsvorsteher des Wasserverbands Mittlere Oker (von links nach rechts)







Braunschweig, 22.03.2011

Zum Film ‚Water Makes Money‘

Am 22. März strahlt Arte den Film ‚Water Makes Money‘ aus, der sich unter anderem mit der Tätigkeit von Veolia im Bereich der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung beschäftigt, insbesondere in Frankreich. Mehr 



Braunschweig, 11.02.2011

Neue Abwasserdruckrohrleitungen in Rüningen:
SE|BS nimmt Bauarbeiten wieder auf

 
Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH nimmt am Montag, den 28. Februar 2011 die Bauarbeiten an den zwei neuen Abwasserdruckrohrleitungen in Rüningen wieder auf. Voraussichtlich Ende April sollen die Arbeiten entlang der Rüningenstraße/Thiedestraße bis zur Fabrikstraße in Rüningen/Gartenstadt beendet sein.
 
Die SE|BS erneuert seit September 2010 zwei jeweils 2,2 Kilometer lange Abwasserdruckrohrleitungen. Die Bauarbeiten konnten wegen des früh eingetretenen Winterwetters nicht fristgerecht Ende 2010 beendet werden.
 
Die alte Leitung aus dem Jahr 1964 ist ausgelastet und störanfällig. Gebaut wird im so genannten Bohrspülverfahren: Im Straßenverlauf werden im Abstand von etwa 400 Metern Start- und Zielbaugruben für das Bohrgerät ausgehoben, von denen aus die Abwasserdruckrohre dann unterirdisch bis in rund 3,5 Metern Tiefe eingezogen werden. „Diese Bauweise ermöglicht, dass wir die Verkehrsbeeinträchtigungen minimieren können“, schildert Michael Carl, Projektleiter bei der SE|BS.




Braunschweig, 11.02.2011

SE|BS lässt Bäume und Sträucher im Bereich Kälberwiese für Hochwasserrückhaltebecken fällen
 
Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH lässt ab Mittwoch, den 16. Februar 2011 im Bereich Kälberwiese rund 40 Bäume und weitere Sträucher fällen und die Wurzeln roden. Die Arbeiten werden etwa eine Woche andauern. Auf der etwa 11.000 Quadratmeter großen Fläche entsteht ein Hochwasserrückhaltebecken, das die Flüsse Schölke und Kleine Mittelriede bei extremen Hochwasserereignissen entlasten soll.



Braunschweig, 03.02.2011

Wenden: Sackgasse Am Brühl gesperrt
SE|BS erneuert Regenwasser- und Abwasserkanal nach Straßeneinbruch


Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH hat die 210 Meter lange Anliegerstraße „Am Brühl“ in Braunschweig-Wenden gesperrt, nur der Zugang zum Supermarktparkplatz am Anfang der Straße ist frei: Untersuchungen des Bodens unter der Straße haben ergeben, dass er Hohlräume aufweist. Aus diesem Grund sollen der Regenwasserkanal und der Schmutzwasserkanal dort schnellstmöglich erneuert und der Boden verdichtet werden. „Weitere Untersuchungen laufen aber noch und werden voraussichtlich Ende der Woche abgeschlossen sein. Wir wollen mit den Arbeiten so schnell wir möglich beginnen, um für die Anwohner die Unannehmlichkeiten so gering und kurz wie möglich zu halten“, schildert Christine Mesek, Geschäftsführerin der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH die Situation.
 
Durch einen Straßeneinbruch in der Anliegerstraße in Wenden ist die SE|BS auf die Situation aufmerksam geworden. Ursache für die Versackung waren vermutlich defekte Dichtungen, die sich zwischen den Rohrverbindungen des Regenwasserkanals befinden. Die Anwohner der Straße sind von der SE|BS über die Straßensituation informiert worden und werden auch künftig auf dem Laufenden gehalten.

 




Braunschweig, 30.12.2010

SE|BS senkt den Wasserspiegel der Oker vom Südsee bis in die Innenstadt ab

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH senkt ab Montag, den 3. Januar 2011 den Okerwasserspiegel in der Innenstadt und oberhalb des Eisenbütteler Wehres für etwa drei Wochen vollständig ab. Grund für die Absenkung ist der Neubau des Eisenbütteler Wehres.



Braunschweig, 10.12.2010

Veolia Stiftung fördert Siegfrieds Bürgerzentrum: 2.000 Euro für Schaufenstergestaltung
 
Mit Unterstützung der Veolia Stiftung kann Siegfrieds Bürgerzentrum künftig stärker als bisher auf seine Angebote und sein Engagement im Braunschweiger Siegfriedviertel aufmerksam machen: Christine Mesek und Harry Lappnau von der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH (SE|BS) überreichen für die Veolia Stiftung den Förderscheck in Höhe von 2.000 Euro an Dr. Henning Daßler, Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten mbH, die die Geschäftsführung für das Gemeinschaftsprojekt Siegfrieds Bürgerzentrum inne hat. „Das Geld werden wir für eine professionelle Schaufenstergestaltung einsetzen. So sollen auch Passanten auf die Aktionen im Siegfrieds Bürgerzentrum aufmerksam werden“, schildert Daßler.
 
Mit dem Ziel, den Zusammenhalt der Menschen im Braunschweiger Siegfriedviertel zu fördern, haben sich die drei Partner Siegfrieds Stadtteilbüro, die Lebenshilfe Braunschweig und die Diakonische Gesellschaft für Wohnen und Beraten mbH im Siegfrieds Bürgerzentrum am Mittelweg 52 zusammengeschlossen. „Das Siegfriedviertel ist ein Stadtteil, der eine Reihe sozialer Besonderheiten aufweist. Hier wohnen viele ältere Menschen sowie überdurchschnittlich viele Menschen mit Migrationshintergrund und sozial schwache Familien“, erläutert Daßler weiter.
 
Siegfrieds Stadtteilbüro ist eine Initiative ehrenamtlicher Bürgerinnen und Bürger, die regelmäßige Veranstaltungen anbietet: „In einem Handykurs beispielsweise werden Senioren und Menschen mit geistiger Behinderung der Umgang mit dem Mobiltelefon beigebracht. Oder ein pensionierter Oberstudiendirektor berät Jugendliche bei Fragen der Berufsfindung“, zählt Barbara Rackwitz von Siegfrieds Stadtteilbüro nur zwei von vielen Veranstaltungen auf.
 
Die Lebenshilfe Braunschweig unterstützt im Siegfriedviertel Menschen mit geistigen Behinderungen dabei, in selbstbestimmten Wohnformen zu leben. „Behinderte Menschen erfahren darüber hinaus durch ehrenamtlichen Einsatz in der Cafeteria des Siegfrieds Bürgerzentrum zusammen mit nicht behinderten, dass sie nicht nur Empfänger von Hilfen sind, sondern selbst etwas für die Gemeinschaft tun können“, so Gabriele Maresch von der Lebenshilfe Braunschweig.
 
Die Diakonische Gesellschaft Wohnen und Beraten mbH beraten und begleiten wohnungslose Menschen auf dem Weg zurück in die Normalität. „Wenn Menschen mit besonderen Schwierigkeiten betroffen sind, erhalten Sie bei uns auch eine kompetente Sozialberatung“ erörtert Henning Daßler.
 
„Das integrative Konzept des Siegfrieds Bürgerzentrums hat die Veolia Stiftung überzeugt“, fasst Christine Mesek, Geschäftsführerin der SE|BS zusammen. Die SE|BS gehört zur BS|ENERGY Gruppe, die wiederum Teil der internationalen Veolia-Gruppe ist.
 
Die Veolia Stiftung unterstützt  seit 2001 gemeinnützige Projekte in den Veolia-Vertragsregionen. Bislang wurden rund 280 Initiativen in den Bereichen Umwelt, Beschäftigung und Solidarität mit insgesamt mehr als 2 Millionen Euro gefördert. Mehr als 200 Beschäftigte der Veolia-Gruppe in Deutschland engagieren sich für die Förderprojekte ehrenamtlich als Paten.






Braunschweig, 18.11.2010

SE|BS senkt den Wasserspiegel der Oker vom Südsee bis in die Innenstadt ab

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH senkt ab Samstag, den 4. Dezember 2010 den Okerwasserspiegel in der Innenstadt und oberhalb des Eisenbütteler Wehres für etwa drei Wochen vollständig ab.

Grund für die Absenkung ist der Neubau des Eisenbütteler Wehres. Für die zunächst anstehenden Erdbauarbeiten muss der Wasserspiegel der Oker voraussichtlich bis Weihnachten vollständig abgesenkt sein.




Braunschweig, 18.11.2010


SE|BS senkt Wasserspiegel der Oker im Innenstadtbereich ab
 
Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH senkt den Wasserstand der Oker von Montag, den 22. November 2010 bis voraussichtlich Freitag, den 3. Dezember 2010 um etwa 70 Zentimeter ab.
 
Grund für die Absenkung sind Arbeiten am Regenüberlaufkanal an der Fallersleber Straße.


Braunschweig, 17.11.2010

Neue Abwasserdruckrohrleitungen in Rüningen:
SE|BS lässt Kampfmittelsondierungen mit besonderem Verfahren durchführen

 
Um den nächsten Bauabschnitt der beiden neuen, jeweils 2,2 Kilometer langen Abwasserdruckrohrleitungen in Rüningen/Gartenstadt vornehmen zu können, sind Kampfmittelsondierungen notwendig. Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH lässt dabei ein besonderes Verfahren zum Einsatz kommen, bei dem eine horizontale Ortung und nicht wie sonst üblich senkrechte Bohrungen entlang der neuen Trasse vorgenommen werden. „Wir haben uns für dieses Verfahren entschieden, weil in der Trasse der neuen Druckrohrleitungen andere Versorgungsleitungen, unter anderem eine Gasleitung, sehr dicht beieinander liegen“, schildert Michael Carl, Projektleiter bei der SE|BS die Gründe.
 
Nach dem Einrichten von Start- und Zielbaugrube erfolgt die Pilotbohrung: Dabei übermittelt ein spezieller Sender im Pilotbohrkopf elektronische Daten an die Messstation der Bohrmaschine. Die Steuereinrichtung erlaubt eine gezielte Richtungsänderung und die Anzeige von Anomalien im Boden. Nachdem der Bohrkopf die Zielbaugrube erreicht hat und eine Bohrsuspension die unterirdische Bohrung stützt, wird ein Messrohr in die Bohrung eingezogen. Im Messrohr überträgt ein Geo-Elektrisches Messinstrument über die gesamt Länge die ermittelten Daten an die Auswertungsstation. Dabei wird ein Bereich mit einem Radius von 70 Zentimetern um die Achse des Messrohres sondiert. Nach der Freigabe der Leitungstrasse durch die Kampfmittelbergungsfirma ARGE Wähler/Eggers aus Hamburg wird dann die Abwasserdruckrohrleitung eingezogen.
 
Die SE|BS erneuert die Abwasserdruckrohrleitung vom Pumpwerk in Höhe der Einmündung Rüningenstraße/Thiedestraße entlang der Thiedestraße, der Alten Frankfurter Straße, der Frankfurter Straße bis zur Fabrikstraße. Die alte Leitung von 1964 ist ausgelastet und störanfällig. Infolge der geplanten Gewerbegebiete Rüningen West und Braunstraße Süd wird das Abwasseraufkommen noch zunehmen. Die beiden neuen Druckleitungen haben einen Durchmesser von jeweils 20 Zentimetern.
 
Gebaut wird im so genannten Bohrspülverfahren: Im Straßenverlauf werden im Abstand von 400 Metern Start- und Zielbaugruben für das Bohrgerät ausgehoben, von denen aus die Abwasserdruckrohre dann unterirdisch bis in rund 3,5 Metern Tiefe eingezogen werden. „Diese moderne Bauweise ermöglicht, dass wir diese Baumaßnahme nach voraussichtlich nur drei Monaten Bauzeit fertig stellen können“, resümiert Michael Carl.




Braunschweig, 22.10.2010

SE|BS senkt Wasserspiegel der Oker ab

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH senkt den Wasserspiegel der Oker zwischen dem Rüninger Wehr und dem inneren Umflutgraben von Montag, dem 25. Oktober 2010 für etwa zwei Wochen ab. Die Absenkung ist wegen der laufenden Umbauarbeiten am Eisenbütteler Wehr notwendig.



Braunschweig, 14.09.2010

Was passiert bloß mit dem Braunschweiger Abwasser?

BildKlärens Klarwasser weiß so ziemlich alles über die Abwasserverwertung in Braunschweig: In einem kindgerecht getexteten und farbig illustrierten Buch im Mini-Format führt der lustige Löwe seine jungen Leser durch 28 Seiten. Die kleine Infobroschüre ist eines von drei Projekten, das die SE|BS zusammen mit dem Abwasserverband Braunschweig für Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren neu entwickelt.

Das Buch wird interessierten Schulklassen nach einer Führung

mitgegeben und ist darüber hinaus im Kundenzentrum Bohlweg und im Kundenservicecenter der SE|BS im Steinweg für eine Schutzgebühr von einem Euro erhältlich. Das Geld wird für ein soziales Kinderprojekt in Braunschweig gespendet.

Weiterhin entstehen ein Kartenspiel und ein Bastelbuch mit dem Braunschweiger Löwen. Wer sich gefragt hat, ob ihm Klärens schon
einmal begegnet ist, liegt übrigens nicht ganz verkehrt: Klärens ist ein Freund von Clarence, dem schielenden Löwen aus der Fernsehserie „Daktari“, die erstmals 1969 im deutschen Fernsehen lief.




Braunschweig, 14.09.2010

Bauarbeiten abgeschlossen:
Entwässerungs- und Versorgungsleitungen in Bienrode erneuert

SE-BS (Stadtentwässerung Braunschweig GmbH) und BS-Energy haben in der Altmarkstraße und in der Forststraße seit Anfang Juni im Rahmen der Erschließungsbauarbeiten der Hermann-Blenk-Straße umfangreiche Entwässerungs- und Versorgungsbauarbeiten durchführen lassen.

Hintergrund ist die Erschließung des Forschungsflughafens in der Hermann-Blenk-Straße mit Wasser und Strom.

Im Zuge dieser Baumaßnahme wurden u.a. ca. 600m Entwässerungsleitungen verlegt. Hierzu musste die Bahnlinie Braunschweig - Gifhorn an zwei Stellen mittels eines Rohrvortriebverfahrens unterquert werden. Die SE-BS investierte hierfür ca. 800.000 Euro in das Abwassernetz.

Außerdem wurden in der Forststraße ein Teil der vorhandenen Wasserleitungen erneuert, bzw. teilweise neue Leitungen in der Herman-Blenkstraße.

Für diese Bauarbeiten mussten beide Straßen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Arbeiten wurden fristgerecht abgeschlossen, so dass die Forststraße und die Altmarkstraße ab morgen, den 15. September für den Verkehr wieder freigegeben wird. In der Herman-Blenkstraße sind ca. 50 Prozent der Montagearbeiten erledigt, der Rest wird ca. Mitte Oktober fertig gestellt.

BS-Energy und SE-BS bedanken sich für das Verständnis von Anwohnern und Anliegern.





Braunschweig, 10.09.2010

Andreas Hartmann wechselt an die Spitze des Kompetenzzentrums Wasser Berlin: Christine Mesek übernimmt alleinige Geschäftsführung der SE|BS

BildZum 1. Oktober 2010 wird Andreas Hartmann Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Wasser Berlin (KWB). Das hat der Aufsichtsrat des KWB heute in Berlin beschlossen. Andreas Hartmann leitet seit 14 Jahren die Stadtentwässerung Braunschweig, seit der Übernahme der Geschäftsanteile durch VEOLIA 2006 gemeinsam mit Christine Mesek, die die SE|BS ab 1.Oktober 2010 allein leiten wird.

Hartmann wird in Berlin als Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Wasser Berlin (KWB) die Nachfolge von Ludwig Pawlowski antreten, der dieses Amt zum Ende des Jahres aus persönlichen Gründen abgibt.

Der Stadt Braunschweig wird Hartmann allerdings weiter verbunden bleiben: Er wird weiter seine Aufgabe als Lehrbeauftragter des Institutes für Siedlungswasserwirtschaft der TU Braunschweig wahrnehmen.  Außerdem kooperieren KWB und SE|BS bei der regelmäßigen Ausrichtung des internationalen Symposiums zu wasserwirtschaftlichen Fragen in Braunschweig und bei gemeinsamen Forschungsprojekten.  


Die gemeinnützige GmbH Kompetenzzentrum Wasser Berlin ist eine internationale Wasserforschungseinrichtung, die mehrheitlich von dem Dienstleistungsunternehmen Veolia Wasser gemeinsam mit den Berliner Wasserbetrieben und der TSB Technologiestiftung Berlin getragen wird.






Braunschweig, 07.09.2010

SE|BS saniert historischen Abwasserkanal in der Innenstadt

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH saniert vom 9. September 2010 an für etwa vier Wochen den historischen Abwasserkanal Burgmühlengraben. Der 114 Meter lange Kanal von 1875 verläuft in rund dreieinhalb Metern Tiefe zwischen Hutfiltern (Eingang in die Burgpassage) und der Friedrich-Wilhelm-Straße (Hauptpost). Die SE|BS lässt den gesamt Kanal von der Braunschweiger Baufirma Kroker reparieren. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 150.000 Euro.

„Vom Einstieg Friedrich-Wilhelm-Straße aus, wo auch der Baucontainer steht und benötigtes Material gelagert wird, arbeiten sich drei Kanalbauer durch den Kanal, der einen Querschnitt von gut einem Meter hat“, schildert Andreas Hartmann, Geschäftsführer der SE|BS das Vorgehen. Zuerst soll eine herabhängende Deckenplatte erneuert werden, anschließend werden Risse von Hand verfugt. Zum Abschluss wird eine neue Sohle hergestellt, damit das Abwasser besser abfließen kann.

„Vor der Planung dieser Baumaßnahme haben wir den Burgmühlengraben auf seine Stabilität und Funktionalität hin geprüft. Wir waren erfreut, in welch gutem Zustand sich der 135 Jahre alte Kanal befindet. So sind jetzt nur sparsame Sanierungsarbeiten nötig“, schildert Andreas Hartmann die Hintergründe.

Die beigefügte Bauzeichnung des Burgmühlengrabens ( Quelle: Wolfgang Ernst ) stammt aus der Zeit um 1880 und zeigt die Konstruktion unterhalb des Hauses Hutfiltern 8.Der Rechteckquerschnitt stellt den unterirdischen Burgmühlengraben dar .Das Gewicht des Gebäudes Hutfiltern 8 wird durch die Fundamente neben dem unterirdischen Graben und den Bogen darüber abgefangen.





Braunschweig, 09.07.2010

SE|BS senkt Wasserspiegel der Oker südlich des Eisenbütteler Wehres ab
 
Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH senkt ab Montag, den 12. Juli 2010 den Wasserspiegel der Oker zwischen Eisenbütteler Wehr und Rüninger Wehr für voraussichtlich eine Woche vollständig ab. Danach bleibt der Wasserstand der Oker in dem Bereich südlich von Braunschweig bis etwa Ende November rund 30 Zentimeter unter dem aktuellen Niveau. Das Übersetzen von Booten an der Bootsübersetzstelle am Eisenbütteler Wehr ist in der rund einwöchigen Absenkzeit im Juli nicht möglich.
 
Der Hintergrund: Der Wasserverband Mittlere Oker startet die vorbereitenden Arbeiten für den ab Oktober geplanten Neubau des Eisenbütteler Wehres. Dafür baut er die alte Wasserkraftanlage am Eisenbütteler Wehr, die 1962 außer Betrieb genommen wurde, zu einer Hochwasserentlastungsanlage um. Diese soll dann in der Zeit des Neubaus den Wasserstand der Oker für das Eisenbütteler Wehr steuern. Zeitgleich nutzt die Straßenbaubehörde die Absenkung des Okerwasserspiegels, um Arbeiten an den Fundamenten der neuen Autobahnbrücke A 39 über die Oker durchzuführen. 
 
Der Wasserspiegel der Oker im Innenstadtbereich, beispielsweise für Bootsfahrten oder Floßfahrten im Rahmen des Lichtparcours, ist von der Wasserstandabsenkung nicht betroffen.





Braunschweig, 24.06.2010



Interaktiver Wasserfilter im Otter-Zentrum fertig gestellt:
Veolia Stiftung und SE|BS weihen neue Erlebnisattraktion ein

Der rund drei Meter hohe interaktive Wasserfilter ist die neue Attraktion im Wassererlebnis- und Lernbereich des Otter-Zentrums Hankensbüttel. Ab sofort können große und kleine Besucher am Ufer des Isenhagener Sees erleben, mit welchem Aufwand verschmutztes Wasser wieder gereinigt werden muss. Den Bau des Wasserfilters mit Kosten in Höhe von 17.000 Euro ermöglichte die Veolia Stiftung.

„Mit dem interaktiven Wasserfilter können wir eine neue Bildungsoffensive starten“, erläutert Mark Ehlers, Vorstandsvorsitzender der Aktion Fischotterschutz e.V., die Strategie des Otter-Zentrums Hankensbüttel. „Im Otter-Zentrum soll Wasser nicht nur als schützenswerter Lebensraum für den Fischotter bewusst werden, sondern auch als grundlegende wertvolle Ressource und Lebensmittel“, schildert Ehlers weiter. Mit einer Handpumpe pumpen Besucher auf einem Holzplateau in zweieinhalb Metern Höhe das Seewasser des Isenhagener Sees an und füllen es in einen Vorratsbehälter. Von dort fließt es durch vier Filter mit unterschiedlichen Filtermaterialien wie grober und feiner Kies, grobe Schwammwürfel und Aktivkohle. Am Ende des Prozesses erhält der Nutzer das gereinigte Wasser zurück.

„Wer Wasser als Element erfahren und kennen gelernt hat, der wird auch Gewässer als schutzbedürftig und schützenswert erkennen“, lautet das Urteil von Thomas Lampe, Mitarbeiter der SE|BS Stadtentwässerung Braunschweig GmbH und Projektpate. „Dies war auch der Grund, weshalb die Veolia Stiftung sich dafür engagiert“, so Lampe weiter. Den Wert des Wassers kennt die „Vermittlerin“ des Förderprojekts, die SE|BS, die zur BS|ENERGY Gruppe gehört, genau. Denn die Reinigung und Verwertung des Abwassers der Braunschweiger Region gehört ebenso zu ihren Aufgaben wie Gewässerschutz und Gewässerpflege.

Die Veolia Stiftung unterstützt an Standorten der Veolia Gruppe gemeinnützige Initiativen, die das Lebensumfeld verbessern, die Umweltbildung fördern, Menschen in Beschäftigung integrieren und gegen Ausgrenzung wirken. Jedes Förderprojekt wird von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der Veolia Gruppe in eine Patenschaft übernommen und persönlich begleitet. Rund 260 Projekte wurden seit 2001 auf diese Weise mit insgesamt mehr als zwei Millionen Euro unterstützt.





Braunschweig, 31.05.2010

Tag der Umwelt 2010 bei der SE|BS:
Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule erleben die Artenvielfalt in den Braunschweiger Rieselfeldern

 
Was haben die Braunschweiger Rieselfelder und der Feldsperling gemeinsam? Eine ganze Menge, wie die Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule erfahren. Aus Anlass des Tags der Umwelt 2010 am 5. Juni hat die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH die Kinder eingeladen, sich über die Wasserverwertung auf den Braunschweiger Rieselfeldern zu informieren und beim Beringen von jungen Feldsperlingen zuzuschauen.
 
„Die Rieselfelder sind eine Braunschweiger Besonderheit bei der Wasserverwertung und Deutschlandweit einmalig“, erläutert Jörg Walther, Leiter des Rieselbetriebs bei der SE|BS. Auf den Rieselfeldern erfährt ein Teil des in der Kläranlage gereinigten Abwassers eine natürliche Nachreinigung durch Versickerung in den bodennahen Schichten. Es gelangt über Dränagen in die zahlreichen Entwässerungsgräben und dann durch den Aue-Oker-Kanal zur Oker. Die Rieselfelder sind ein Feuchtgebiet von überregionaler Bedeutung. „Hier sind durch die kontinuierliche Bewässerung auch in Zeiten geringen Wasseranfalls wertvolle und schutzwürdige Biotope entstanden“, schildert Walther weiter.
 
In den Braunschweiger Rieselfeldern hat der Ornithologe Karl Grewe von der Vogelwarte Helgoland rund 100 Nistkästen aufgestellt. Darin nistet vorwiegend der Feldsperling, der in der freien Natur immer weniger Nistmöglichkeiten findet. „Der Feldsperling wird auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten auf der Vorwarnstufe geführt“, erklärt Karl Grewe. Grund genug sich diesem noch recht unerforschten Vogel anzunehmen. „Mit dem Beringen stellen wir den jungen Feldsperlingen eine Art Personalausweis aus. So lässt sich mehr über die Lebensweise des Vogels ermitteln“, schildert Grewe weiter.





Braunschweig, 18.12.2009

Zähler für Gartenbewässerung wird gleich mit abgelesen. Stadt Braunschweig, BS|ENERGY, Wasserverband Weddel-Lehre und SE|BS verbessern Kundenservice

Ab 1. Januar 2010 werden Wassermengen, die über geeichte Gartenwasserzähler von Privathaushalten erfasst und für die Gartenbewässerung oder zum Befüllen von Teichen verwendet und damit nicht in die Kanalisation eingeleitet werden, direkt in der Jahresabrechnung der Wasserversorger erstattet. Dazu lassen die Braunschweiger Trinkwasserversorger BS|ENERGY und Wasserverband Weddel-Lehre bei der jährlichen Zählerablesung für Trinkwasser, Strom oder Gas nun auch die Gartenwasserzählerstände gleich mit ablesen und erfassen. „Dies bedeutet einen besseren Service für Kunden und einen geringeren Verwaltungsaufwand“, sagte Stadtbaurat Wolfgang Zwafelink. Der Rat der Stadt Braunschweig hatte in seiner Sitzung am 8. Dezember den kundenfreundlicheren Weg bei der Berücksichtigung von privaten Gartenwasserzählern ermöglicht.

Die Gebühr für Abwasser richtet sich nach der verbrauchten Trinkwassermenge. Trinkwassermengen, die über einen separaten, geeichten Zähler erfasst und beispielsweise für die Gartenbewässerung genutzt werden, entlasten die Kläranlage. Für sie wird keine Abwassergebühr erhoben.

Bislang mussten die rund 4.000 Kunden im Braunschweiger Stadtgebiet mit Gartenwasserzählern nach Erhalt ihrer Jahresrechnung einen Erstattungsantrag für Abwassergebühren bei der SE|BS einreichen. Nach der Bearbeitung erstattete die Stadt die Abwassergebühr. Dieses aufwendige Verfahren, bei dem auch noch eine einmonatige Antragsfrist berücksichtigt werden musste, wird durch die neue Vorgehensweise wesentlich vereinfacht. Dazu Mark Elster, zuständiger Mitarbeiter des Bereichs Kundendienst bei der SE|BS: „Verstrichene Fristen, in der Vergangenheit bei Kunden oft ein Ärgernis, dürften damit der Vergangenheit angehören.“




Braunschweig, 04.12.2009

SE|BS senkt Wasserstand der Oker bis Ende nächster Woche komplett ab

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH senkt den Wasserstand der Oker im Innenstadtbereich voraussichtlich bis 11. Dezember 2009 komplett ab. Der Grund: Im Zuge der Bauarbeiten an der Fallersleber-Tor-Brücke sind bei Kampfmittelsondierungen unvorhersehbare Schwierigkeiten aufgetreten.




Braunschweig, 27.11.2009

Wasserstand der Oker im Innenstadtbereich noch bis Ende nächster Woche abgesenkt

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH lässt den Wasserstand der Oker im Innenstadtbereich voraussichtlich bis 3. Dezember 2009 um etwa 75 Zentimeter abgesenkt. Der Grund: Im Zuge der Bauarbeiten an der Fallersleber-Tor-Brücke werden im Okeruferbereich der Fallersleber Straße weiterhin noch Kampfmittelsondierungen durchgeführt.



Braunschweig, 13.11.2009

SE|BS senkt Wasserspiegel der Oker im Innenstadtbereich ab

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH senkt die Oker von Dienstag, den 17. November bis Freitag, den 20. November 2009 um 50 bis 75 Zentimeter ab. Der Grund: Im Zuge der Bauarbeiten an der Fallersleber-Tor-Brücke sollen im Okeruferbereich der Fallersleber Straße Kampfmittelsondierungen durchgeführt werden




Braunschweig, 04.11.2009

Zweites Internationales Symposium Abwasser-Recycling in Braunschweig: Fachleute diskutieren über zukunftsweisende Technologien

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH richtet zum zweiten Mal das Internationale Symposium Abwasser-Recycling aus. Vom 4. bis 6. November 2009 diskutieren 23 Fachleute Referenten aus 5 Ländern mit zahlreichen internationalen Teilnehmern aus Forschung und Praxis über Chancen und Potenziale einer Ressourcen schonenden Abwasserwirtschaft und auch über mögliche Risiken einer Abwasserwiederverwertung.
Im Congress Saal der Stadthalle Braunschweig nehmen rund 100 Gäste an dem Symposium teil. Die SE|BS veranstaltet das zweite Internationale Symposium Abwasser-Recycling zusammen mit dem Institut für Siedlungswasserwirtschaft der Technischen Universität Braunschweig, dem Abwasserverband Braunschweig und dem Kompetenzzentrum Wasser Berlin.
Am ersten Konferenztag stehen populärwissenschaftliche Themen wie „Virtuelles Wasser“ oder „Millennium Development Goals: Ver- und Entsorgung als globale Herausforderung.“ Der Grund: „Wir möchten auch interessierten Bürgern die Möglichkeit bieten, sich die Vorträge anzuhören und mitzudiskutieren“, schildert Andreas Hartmann, Geschäftsführer der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH die Gründe. „Zahlreiche Braunschweiger Bürger und Oberstufenschüler des Braunschweiger Lessinggymnasiums haben sich dafür angemeldet“, freut sich Hartmann.
 
An den beiden weiteren Konferenztagen widmen sich die Fachleute spezifischeren Themen. So ist die landwirtschaftliche Wiederverwertung von Abwasser in der Türkei ein Thema und ein Vortrag über Ansätze für eine energieeffiziente Abwasserwirtschaft steht auf dem Programm. Darüber hinaus befassen sich die Fachleute mit Themen wie „Arzneimittel im Abwasser: Quellen, Mengen, Verhalten und Eliminationsmöglichkeiten“ oder der Risikoabschätzung von Spurenstoffen.  „Mit dem zweiten Internationalen Symposium bauen wir in Braunschweig die Plattform für einen regelmäßigen Austausch von Forschung und Praxis aus“, erläutert Andreas Hartmann.





Braunschweig, 29.10.2009

Zweites Internationales Symposium Abwasser-Recycling in Braunschweig: SE|BS lädt interessierte Braunschweiger zur Auftaktveranstaltung ein

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH richtet zum zweiten Mal das Internationale Symposium Abwasser-Recycling aus. Vom 4. bis 6. November 2009 diskutieren 23 Referenten aus 5 Ländern mit zahlreichen internationalen Teilnehmern aus Forschung und Praxis über Chancen und Potenziale einer Ressourcen schonenden Abwasserwirtschaft und auch über mögliche Risiken einer Abwasserwiederverwertung.
Zur Auftaktveranstaltung am Mittwoch, den 4. November 2009 öffnet die SE|BS die Türen für alle Interessierten von 13:30 bis etwa 18:00 Uhr. An diesem Tag stehen im Congress Saal der Stadthalle Braunschweig populärwissenschaftliche Themen wie „Virtuelles Wasser – Ein neuer Aspekt in der Nachhaltigkeitsdiskussion“ und „Synergieeffekte und dezentrale Maßnahmen – Wege zur Null-Emissions-Stadt“ auf dem Programm. „Wir laden alle Interessierten ein, sich die Vorträge unserer internationalen Referenten kostenlos anzuhören und mitzudiskutieren“, schildert Andreas Hartmann, Geschäftsführer der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH.
Die SE|BS veranstaltet das zweite Internationale Symposium Abwasser-Recycling zusammen mit dem Institut für Siedlungswasserwirtschaft der Technischen Universität Braunschweig, dem Abwasserverband Braunschweig und dem Kompetenzzentrum Wasser Berlin. Im Congress Saal der Stadthalle Braunschweig werden rund 100 Gäste erwartet.
Interessierte melden sich für den ersten kostenlosen Tag an: symposium@se-bs.de. Das komplette Programm sowie weitere Informationen sind zu finden unter: www.abwasser-recycling.de.




Braunschweig, 02.10.2009

SE|BS senkt Oker im Innenstadtbereich ab

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH senkt vom 5. Oktober bis 13. Oktober 2009 den Wasserstand der Oker im Innenstadtbereich um 50 Zentimeter und danach bis voraussichtlich 21. Oktober noch einmal um weitere 30 Zentimeter ab. Der Grund: Im Zuge der Bauarbeiten an der Fallersleber-Tor-Brücke muss der vorhandene Kanal, der im Bereich des alten Brückenwiderlagers in die Oker einmündet, verlegt werden.
Bei Fragen wenden sich Interessierte an die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH, Kundenservice, Telefon: 383 45 000




Braunschweig, 28.09.2009

30 Jahre Kläranlage Steinhof:

Abwasserverband Braunschweig und SE|BS blicken auf 30 Jahre umweltfreundliche Abwasserreinigung und 55 Jahre landwirtschaftliche Verwertung

Die Abwasserreinigung und –verwertung in Braunschweig ist deutschlandweit einmalig: Seit 1954 wird das Abwasser der Stadt Braunschweig und einiger Umlandgemeinden verregnet und seit 1979 in der Kläranlage Steinhof in Watenbüttel aufwändig gereinigt – pro Jahr rund 21 Millionen Kubikmeter. Grund genug, um auf 30 erfolgreiche Jahre Klärwerk Steinhof zurückzublicken. Das aufwändig gereinigte Abwasser erfährt im Anschluss eine natürliche Nachreinigung: Es wird auf landwirtschaftlichen Flächen verregnet oder zur Verrieselung genutzt. Umweltfreundliche Methoden, die in Braunschweig Tradition haben und einmalig in Deutschland sind. Eigentümer der Anlage ist der Abwasserverband Braunschweig. Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH kümmert sich um die reibungslose und effiziente Betriebsführung.

Anfangs war die Kläranlage Steinhof in Watenbüttel eine biologisch wirkende Vorbehandlungsanlage zur Geruchsvermeidung bei der anschließenden Verregung. Stufenweise erfolgte bis 2005 die Erweiterung: Der Ausbau der Belebungsanlage, eine Anlage zur Schlammfaulung und ein Blockheizkraftwerk, in dem die Energie, die bei der Abwasserreinigung des anfallenden Klärschlamms zu Strom und Wärme umgewandelt wird. „Diese Maßnahmen hatten unter anderem auch das Ziel die steigenden Anforderungen des Umweltschutzes zu erfüllen“, erläutert Bernhard Teiser, Geschäftsführer des Abwasserverbands Braunschweig. Gleichzeitung wurde dadurch die Reinigungsleistung deutlich gesteigert.

Heute ist die Anlage das Herzstück des „Braunschweiger Modells“: Der Braunschweiger Bürger liefert Abwasser, die Kläranlage bereitet es zu Beregnungswasser auf. Mit diesem Wasser werden landwirtschaftliche Produkte angebaut, wie Lebensmittel und nachwachsende Rohstoffe für Biogasanlagen. Diese werden nach Braunschweig zurückgeliefert. Das Biogas wird von BS|ENERGY in Strom und Wärme umgewandelt und steht den Braunschweiger Bürgern unmittelbar zur Verfügung.

„Bevor das Abwasser schließlich den Landwirten des Abwasserverbands Braunschweig zur Bewässerung von rund 3.000 Hektar Fläche zugeleitet wird, durchläuft es im Klärwerk anspruchsvolle technologische Prozesse. Am Ende ist das Abwasser nahezu sauber“, schildert Andreas Hartmann, Geschäftsführer der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH. Die Einhaltung aller wasserrechtlichen Anforderungen ist die Voraussetzung für die landwirtschaftliche Verwertung, wie sie in Braunschweig Tradition hat. Die im Abwasserverband organisierten Landwirte nutzen zur Verregnung auf ihren Flächen nur optimal gereinigtes Abwasser.

Die biologische Abwasserreinigung begann in Braunschweig bereits 1895 mit den Rieselfeldern in Steinhof. Längst hat sich dieses Terrain zu einem einzigartigen Ökosystem von europäischer Bedeutung entwickelt. Rund ein Drittel des im Klärwerk Steinhof behandelten Abwassers wird auf den Rieselfeldern zusätzlich gereinigt und auch zwischengespeichert.




Braunschweig, 05.06.2009

SE|BS überreicht Kanadier im Wert von 3.000 Euro

Hoffmann-von-Fallersleben Schule gewinnt Hauptpreis bei der Aktion Schul-Stadtputz 2009

Das Engagement der Schülerinnen und Schüler der Hoffmann-von-Fallersleben Schule hat sich gelohnt: Sie gewinnen einen Hauptpreis, einen Kanadier im Wert von rund 3.000 Euro mit Zubehör. Andreas Hartmann, Geschäftsführer der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH überreicht den Kanadier an Dr. Klaus Finger, der neben seiner Tätigkeit in der Schulleitung des Gymnasiums Hoffmann-von-Fallersleben Schule auch Leiter der Kanu-AG ist. Die Kanu-AG der Schule ist eine Kooperation mit der Kanu-Abteilung des RSV Braunschweig. Aus diesem Grund nahm auch der Abteilungsvorsitzende des RSV Hans-Ulrich Sonntag an der Übergabe Teil.
Nach der Preisübergabe wurde der Kanadier gleich auf den Namen Onkel Doc getauft. Die Jungfernfahrt in dem Dreisitzer machten Dr. Klaus Finger und zwei Schülerinnen der Kanu-AG, eskortiert von weiteren Mitgliedern der Kanu-AG sowie den Klassensprecherinnen und Klassensprecher der an der Aktion Schul-Stadtputz beteiligten Klassen.
Rund 11.500 Kinder und Jugendliche hatten sich an der Aktion Schul-Stadtputz 2009 beteiligt. Einen Hauptpreis – als Ansporn für die Teilnahme – stellte die SE|BS zur Verfügung.



Braunschweig, 27.03.2009

SE|BS: Abschließende Kanalbauarbeiten auf der Wilhelmstraße

Hochwasserschutzprojekt für Braunschweiger Innenstadt in Endphase

Die Stadtentwässerung Braunschweig GmbH lässt ab Montag, 30. März die geplanten Anschlussarbeiten für das Braunschweiger Hochwasserschutzprojekt am Inselwall durchführen. Für die Kanalbauarbeiten wird auf der Wilhelmstraße im Einmündungsbereich der Wendenstraße eine vier Meter breite, sechs Meter lange und sieben Meter tiefe Baugrube ausgehoben. Der Verkehr wird an der Baugrube einspurig vorbeigeführt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 12. Juni an.

„Damit leiten wir die letzten geplanten Schritte für das wegweisende Hochwasserschutzkonzept der Braunschweiger Innenstadt ein, das wir im Auftrag der Stadt Braunschweig umsetzen“, freut sich Andreas Hartmann, Geschäftsführer der SE|BS. Die Arbeiten sind notwendig, um das neue Mischwasser-Pumpwerk am Inselwall, das etwa zehn Meter tief in den Boden gebaut wurde, an den neuen Mischwasserkanal mit einem Innendurchmesser von zwei Metern anzuschließen.

Dazu ist es vorab notwendig, den vorhandenen Mischwasserkanal zu trennen und auf den neuen Kanal, der 2007 gebaut wurde, umzuleiten. Um die Dauer der Arbeiten so kurz wie möglich zu halten, verwendet die SE|BS einen Fertigteil-Absenkschacht, der nicht erst noch vor Ort gegossen werden muss.

Die SE|BS bittet um Verständnis für die anstehenden Arbeiten und eventuell auftretende Verkehrsbehinderungen.